Wer ist Ihr Gott?

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden den falschen Gott anbeten! Was glauben Sie, was dann passiert?

Glauben Sie, dass Sie der wahre Gott erretten wird, wenn Sie nicht ihn, sondern zu Lebzeiten einen Götzen angebetet haben?

Eine erste Prüfung ist das 1. Gebot im 2. Mose 20,

1. Und GOtt redete alle diese Worte:

2. Ich bin der HErr, dein GOtt, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführet habe.

3. Du sollst keine andern Götter neben mir haben.

Beten Sie diesen einzigen Gott an, der keine anderen Götter neben sich duldet?

Oder beten Sie, wie 99 Prozent aller “Christen”, eine heidnische Gottheit an, die der römische Kaiser Theodosius I. am ersten Konzil von Konstantinopel Mai/Juni 381 n.Chr. in die römisch-katholische Kirche eingeführt hat?

Gott der Vater im Himmel wurde ersetzt durch einen Gott, der angeblich aus drei Personen besteht: 1. Gott Vater, 2. Gott Sohn, der auch Mensch war, 3. Gott Heiliger Geist.

Der Mensch Jesus Christus, der Sohn Gottes, wurde ersetzt durch einen “Gott Sohn”, der angeblich eine Person der dreieinigen Gottheit ist.

Der heilige Geist Gottes als Stellvertreter Christi wurde ersetzt durch den Papst.

Damit treffen die Merkmale, an denen der Antichrist erkannt werden kann, ausschließlich auf die Päpste zu. In Bibelmail Nr. 104 habe ich aufgedeckt: “Wo steht in der Bibel, dass der Papst einen anderen Gott anbeten und verehren wird?”

Paulus schrieb in 2. Thessalonicher 2, 3.4:

Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise! Denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall (Anm.: von Gott und seinen Geboten) komme, und offenbaret werde der Mensch der Sünde und das Kind des Verderbens,
der da ist ein Widerwärtiger und sich überhebet über alles, was GOtt oder Gottesdienst heißet, also daß er sich setzt in den Tempel GOttes als ein Gott und gibt sich vor, er sei Gott.

So erklärt die Römisch-Katholische Papst-Kirche die Dreieinigkeitslehre bzw. Trinität

“Die Formulierung – ein Gott in drei Personen – setzte sich erst gegen Ende des vierten Jahrhunderts wirklich durch und war bis dahin noch nicht ganz im christlichen Leben und Glaubensbekenntnis angenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung “Dreieinigkeitsdogma” erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd.
New Catholic Encyclopeia, Bd. 14, S. 299

“Das Geheimnis der Trinität ist die zentrale Lehre des katholischen Glaubens. Auf ihr basieren alle anderen Lehren der Kirche!”
Handbook for Today’s Catholic, S.16

Das Erste Konzil von Konstantinopel (das 2. Ökumenische Konzil) wurde von Kaiser Theodosius im Jahre 381 einberufen, um den seit 325 andauernden Streit und die drohende Glaubensspaltung zwischen Trinitariern und Arianern zu lösen.

Das so genannte erste Konzil von Konstantinopel, das als das zweite Ökumenische Konzil gilt, fand 381 unter der Herrschaft des Kaiser Theodosius I. statt, welcher im Inneren das Christentum faktisch unter brachialer Gewaltherrschaft zur Staatsreligion erhob und Gesetze gegen das Heidentum und insbesondere gegen christliche Häresien erließ. De facto handelte es sich eigentlich um eine Synode der oströmischen Bischöfe; der Papst war nicht geladen und hatte auch keine Legaten entsandt. Dennoch wurde der Aufschwung der Trinitarier und die Durchsetzung der Trinitätslehre unter Kaiser Theodosius I. in ihrer heutigen Machtstellung vorangetrieben und fundamental positioniert, der endgültigen Form des Nicäanisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses.

Dort wurde endgültig über den Arianischen Streit entschieden. Des Weiteren wurde die Infragestellung der Gottheit des Heiligen Geistes durch Macedonius I. und die Macedonianer beantwortet, indem man die Gottheit des Heiligen Geistes klar herausstellte. Ihm solle fortan gleiche Verehrung zukommen, wie sie auch dem Vater und dem Sohn zukommen. Es nahmen insgesamt 150 Bischöfe teil.

Die Erklärung des Kaisers Theodosius erläuterte, “als wahrer Christ gelte nur, wer in der Religion lebe, die der Apostel Petrus ‘den Römern’ überliefert habe und zu der sich der damalige Papst Damasus sowie der damalige Bischof von Alexandria, Petros, bekennen würden”; daher gelte, “dass wir also an die eine Gottheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes bei gleicher Majestät und heiliger Dreifaltigkeit glauben.” Alle anderen, die diesem von Menschenhand auferlegten göttlichen Dekret nicht Folge leisten wollten, sollten als Häretiker gelten.

Kaiser Theodosius führte – um die Auseinandersetzungen um die “Gottheit” zu beendigen – den Vorsitz während des Konzils zu Konstantinopel im Jahr 381, auf dem beschlossen wurde, dass auch der heilige Geist “wahrer Gott”, d.h. die dritte Person der Gottheit sei. Das so genannte “Athanasische Glaubensbekenntnis”, welches heute “Nicäano-Konstantinopolitanum” genannt wird, ist zwischen dem Ende des 4. Jh und dem Ende des 6. Jh. schriftlich verfasst worden. Es ist noch heute in der römisch-katholischen und in anderen Kirchen gültig. Darin wird erklärt: “Gottes Sohn ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Er ist leidensunfähig und unsterblich in der Gottheit, aber in der Menschheit … ist er gestorben und wurde begraben. Wir glauben auch an den Heiligen Geist, der vollkommener und wahrer Gott ist. Wer aber selig werden will, muss dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben”. (Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, Neuner/Roos)

Bereits vor dem Konzil wurde am 27. Februar 380 in Thessaloniki das Dreikaiseredikt “Cunctos populos” von den römischen Kaisern Theodosius I., Gratian und Valentinian II. verabschiedet. Es beendete die nominelle Religionsfreiheit des 4. Jahrhunderts. Das Edikt richtete sich formell an die Bevölkerung Konstantinopels, wurde aber an das gesamte Reichsvolk gerichtet. Inhaltlich wird der (römisch-alexandrinische) Glaube an die Dreieinigkeit Gottes zur verbindlichen Staatsreligion, was davon abweicht, zur Häresie mit den entsprechenden Konsequenzen erklärt, die vorerst zu Verbannungen und Kirchenschließungen führten. Die erste Todesstrafe wurde 385 in Trier verhängt. Gleichwohl wurde das Edikt nie aufgehoben, sondern bildete eine Rechtsgrundlage für das im 13. Jahrhundert ins Leben gerufene Amt der Inquisition, die Todesurteile aussprach und gegen das Wort Gottes aus der Heiligen Schrift auftrat.

Im Dekret, das Kaiser Theodosius nach dem Konzil von 381 erließ, verkündete er: “So glauben wir, gemäß der Lehre der Apostel und des Evangeliums, an die alleinige Göttlichkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes unter Annahme gleicher Hoheit und liebevoller Dreieinigkeit. Alle, die diesem Glauben anhängen, sollen nach unserem Befehle den Namen allgemeine (gr.: katholische) Christen tragen.” Alle Außenseiter, die dem trinitarischen Bekenntnis nicht zustimmten, wurden vom Kaiser als Ketzer bezeichnet. Im selben Dekret kündigte er ihnen drakonische Maßnahmen an: “Die Übrigen, wahnwitzig und geistesgestört wie sie sind, sollen die Schmach ihres häretischen Glaubens tragen. Ihre Versammlungsorte sollen nicht Kirchen heißen. Sie sollen vor allem die gottliche Strafe, dann aber auch die Strafe unserer Ungnade erleiden, die wir nach Gottes Willen ihnen erweisen wollen.” (Kirchengeschichte 1955)

Diese Synode/dieses Konzil verdeutlicht einmal mehr, welche immense Bedeutung der nachträglichen Rezeption durch andere Konzilien bzw. den allgemeinen Glaubenssinn der Kirche zukommt, wurde es doch in Chalcedon rezipiert und somit offiziell in die Reihe Ökumenischer Konzilien aufgenommen.

Zuerst hatte Meletius von Antiochien den Vorsitz, nach seinem Tod Gregor von Nazianz, damals Patriarch von Konstantinopel.

Häresien, die in Kanon I ausdrücklich verurteilt wurden sind: Eunomianer, Arianer, Macedonianer (Pneumatomachen), Sabellianer, Marcellianer, Photinianer und Apollinarier.

Dem ersten Konzil von Konstantinopel wird auch das nicäano-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis zugeschrieben.

Akten des Konzils von Konstantinopel

Documenta Catholica Omnia (lateinisch)

First Council of Constantinople (englisch)

Quelle: wikipedia

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